Manchmal kommen Dinge einfach unerwartet, so natürlich auch bei mir. Wie im Vorwort zur Südinsel schon erwähnt, hatte ich mich bereits vor einer ganzen Weile dagegen entschieden, mit meinem Auto über die Südinsel zu reisen. Zu dieser Zeit kamen mir die Angebote von KiwiExperience sehr recht und ich habe das Busticket damals einfach gebucht.
Im Nachhinein und nach knapp 3000km in den grünen Bussen bereue ich diese Entscheidung definitiv nicht!
Ich habe viele tolle Orte gesehen und konnte das auch gleich mit den anderen Mitreisenden teilen. Dabei habe ich wirklich tolle Menschen getroffen.
KiwiExperience - Für wen und warum?
Reisen mit KiwiExperience bieten sich vor allem am, wenn man nur wenig Zeit in Neuseeland hat und diese effektiv nutzen will. Zudem reist man doch recht günstig. Im Vergleich zu einem Auto spart man dabei wirklich viel Geld. Außerdem hat man immer eine gesicherte Unterkunft für die Nacht und bekommt für diverse Attraktionen auch noch Rabatt.
Zudem lohnt sich eine Reise mit KiwiExperience, wenn man alleine unterwegs ist, denn man lernt wahnsinnig schnell neue Leute kennen.
Ich kann nur immer wieder sagen, dass es für mich und in meiner Situation die absolut beste Entscheidung war, die ich hätte treffen können und ich würde es immer wieder so tuen.
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Sonntag, 4. Juni 2017
Freitag, 2. Juni 2017
Auf der Südinsel - Tag 17 & 18 - Von Lake Tekapo über Christchurch nach Auckland (06. & 07.05.2017)
Hätte man mich eher gefragt, was ich den in den "letzten" Eintrag der Südinsel schreibe, dann hätte ich es nicht gewusst. Auch im Nachhinein gibt es da nicht viel zu erzählen, bis auf mein letztes Hostel, doch dazu in ein paar Sätzen mehr.
Die letzte Busfahrt mit KiwiExperience stand an. Alles war wie immer: Die knapp 250 Kilometer an Board wurde wieder viel aus dem Fenster geschaut und mal abgesehen von einem kurzen Stopp gibt es dazu auch nicht mehr zu schreiben.
Da ich ja am nächsten Tag wieder nach Auckland flog, fragte ich den Busfahrer, ob er mich am Flughafen raussetzen könnte, denn ich hatte bereits ein Hostel in der Nähe der Startbahn gebucht. Dies stellte kein Problem dar und so war ich nachmittags in meinem letzten Hostel auf der Südinsel angekommen.
Damit wären wir wieder bei "Jucy Snooze", meinem Hostel am Flughafen.
Üblicher Weise wird man an der Rezeption von meist jungen Menschen empfangen, eingecheckt und kann dann in sein zugewiesenes Zimmer und machen, worauf man Lust hat.
Am Grundprinzip änderte sich auch in diesem Hostel nichts...naja, eigentlich doch.
In dem kleinen Eingangsbereich des Hostels standen zwei Automaten, die "zusätzliches" Personal ersetzen und einen einchecken. Soweit so gut. Am Ende dieses Vorgangs "spuckt" die Maschine eine Schlüsselkarte aus und wünscht einem einen schönen Aufenthalt.
Folgendes ist wieder normal: Man sucht sich sein Zimmer.
Normale Zimmer in Hostels haben meist 2 bis 4 Doppelstockbetten und eine Steckdose. Viel mehr braucht man ja auch eigentlich nicht. Auch das Zimmer im "Jucy Snooze" hatte 8 Schlafplätze, jedoch glichen diese mehr einer Raumstation.
Anstatt der normalen Doppelstockbetten, gab es Kabinen. Diese Kabinen sind ungefähr 2 Meter lang, 1 Meter breit und 1 Meter hoch. Darin verbirgt sich eine komfortable Matratze, eine eigene Steckdose, separates Licht und eine Klimaanlage. Und als ob das nicht schon genug wäre, kann man vor seinem Kabineneingang auch noch ein Rollo runterlassen und dann die Privatsphäre genießen.
Das alles mag jetzt erst einmal komisch klingen und deshalb gibt es dazu jetzt noch ein paar Bilder, die meinen Text hoffentlich gut verdeutlichen.
Nach einer sehr guten und komfortablen Nacht ging es dann am nächsten Morgen zum Flughafen. Dort angekommen habe ich flott meinen Koffer abgegeben und schneller als man es sich vorstellen kann, war ich auch schon zurück in Auckland.
Die letzte Busfahrt mit KiwiExperience stand an. Alles war wie immer: Die knapp 250 Kilometer an Board wurde wieder viel aus dem Fenster geschaut und mal abgesehen von einem kurzen Stopp gibt es dazu auch nicht mehr zu schreiben.
Da ich ja am nächsten Tag wieder nach Auckland flog, fragte ich den Busfahrer, ob er mich am Flughafen raussetzen könnte, denn ich hatte bereits ein Hostel in der Nähe der Startbahn gebucht. Dies stellte kein Problem dar und so war ich nachmittags in meinem letzten Hostel auf der Südinsel angekommen.
Damit wären wir wieder bei "Jucy Snooze", meinem Hostel am Flughafen.
Üblicher Weise wird man an der Rezeption von meist jungen Menschen empfangen, eingecheckt und kann dann in sein zugewiesenes Zimmer und machen, worauf man Lust hat.
Am Grundprinzip änderte sich auch in diesem Hostel nichts...naja, eigentlich doch.
In dem kleinen Eingangsbereich des Hostels standen zwei Automaten, die "zusätzliches" Personal ersetzen und einen einchecken. Soweit so gut. Am Ende dieses Vorgangs "spuckt" die Maschine eine Schlüsselkarte aus und wünscht einem einen schönen Aufenthalt.
Folgendes ist wieder normal: Man sucht sich sein Zimmer.
Normale Zimmer in Hostels haben meist 2 bis 4 Doppelstockbetten und eine Steckdose. Viel mehr braucht man ja auch eigentlich nicht. Auch das Zimmer im "Jucy Snooze" hatte 8 Schlafplätze, jedoch glichen diese mehr einer Raumstation.
Anstatt der normalen Doppelstockbetten, gab es Kabinen. Diese Kabinen sind ungefähr 2 Meter lang, 1 Meter breit und 1 Meter hoch. Darin verbirgt sich eine komfortable Matratze, eine eigene Steckdose, separates Licht und eine Klimaanlage. Und als ob das nicht schon genug wäre, kann man vor seinem Kabineneingang auch noch ein Rollo runterlassen und dann die Privatsphäre genießen.
Das alles mag jetzt erst einmal komisch klingen und deshalb gibt es dazu jetzt noch ein paar Bilder, die meinen Text hoffentlich gut verdeutlichen.
Nach einer sehr guten und komfortablen Nacht ging es dann am nächsten Morgen zum Flughafen. Dort angekommen habe ich flott meinen Koffer abgegeben und schneller als man es sich vorstellen kann, war ich auch schon zurück in Auckland.
Donnerstag, 1. Juni 2017
Auf der Südinsel - Tag 16 - Von Queenstown nach Lake Tekapo (05.05.2017)
Lake Pukaki
Nach meinem zweiten Aufenthalt in Queenstown war es dann endlich soweit und ich wurde wieder mal von einem großen grünen Bus abgeholt. Nach einer Weile auf dem Highway erreichten wir Lake Pukaki. Wie auch viele andere Seen in Neuseeland, entstand Lake Pukaki durch die "Wanderung" eines Gletschers. Neben einem wunderschönen Ausblick, hat der See aber auch noch eine andere ganz wichtige Eigenschaft zu bieten.
Das Wasserkraftwerk im Lake Pukaki erzeugt zusammen mit dem Wasserkraftwerk im Lake Tekapo rund zwei Drittel der gesamten Wasserenergie des Landes und ist damit ein wichtiger Stromlieferant.
Lake Tekapo
Zur Entstehung des Sees werde ich jetzt einfach mal nichts schreiben, denn dazu kann man einfach noch mal nach oben scrollen und "Lake Pukaki" druch "Lake Tekapo" ersetzen.
Direkt am Rand des Sees befindet sich Mount John. Dieser Berg kann in circa 1 Stunde erklommen werden und bietet einen guten Überblick über Lake Tekapo und die fast unberührte umliegende Natur.
Ein weiterer Grund, warum man am Lake Tekapo stoppen sollte, ist der vermutlich einzigartige Sternenhimmel. Durch die wenigen Menschen, die in der Region leben, gibt es auch kaum künstliche Lichter bei Nacht.
Wäre es bei meinem Stopp nicht bewölkt gewesen, dann hätte ich jetzt bestimmt ein schönes Foto vom Sternenhimmel zeigen können...
Nach meinem zweiten Aufenthalt in Queenstown war es dann endlich soweit und ich wurde wieder mal von einem großen grünen Bus abgeholt. Nach einer Weile auf dem Highway erreichten wir Lake Pukaki. Wie auch viele andere Seen in Neuseeland, entstand Lake Pukaki durch die "Wanderung" eines Gletschers. Neben einem wunderschönen Ausblick, hat der See aber auch noch eine andere ganz wichtige Eigenschaft zu bieten.
Das Wasserkraftwerk im Lake Pukaki erzeugt zusammen mit dem Wasserkraftwerk im Lake Tekapo rund zwei Drittel der gesamten Wasserenergie des Landes und ist damit ein wichtiger Stromlieferant.
Lake Tekapo
Zur Entstehung des Sees werde ich jetzt einfach mal nichts schreiben, denn dazu kann man einfach noch mal nach oben scrollen und "Lake Pukaki" druch "Lake Tekapo" ersetzen.
Direkt am Rand des Sees befindet sich Mount John. Dieser Berg kann in circa 1 Stunde erklommen werden und bietet einen guten Überblick über Lake Tekapo und die fast unberührte umliegende Natur.
Ein weiterer Grund, warum man am Lake Tekapo stoppen sollte, ist der vermutlich einzigartige Sternenhimmel. Durch die wenigen Menschen, die in der Region leben, gibt es auch kaum künstliche Lichter bei Nacht.
Wäre es bei meinem Stopp nicht bewölkt gewesen, dann hätte ich jetzt bestimmt ein schönes Foto vom Sternenhimmel zeigen können...
Mittwoch, 31. Mai 2017
Auf der Südinsel - Tag 13, 14 & 15 - Von Dunedin nach Queenstown (02. bis 04.05.2017)
Dunedin
Bevor es am späten Vormittag wieder auf die Straßen Neuseelands ging, nutzte ich die Zeit, um noch ein wenig durch die Innenstadt Dunedins zu laufen. Mit circa 130.000 Einwohnern zählt die Stadt mehr oder weniger viele Menschen, trotzdem ist sie die zweitgrößte Stadt der Südinsel Neuseelands. Das Stadtbild Dunedins besticht mit vielen schönen und vor allem alten Häusern, die Dank zahlreicher Renovierungsarbeiten auch wieder in altem Glanz erstrahlen.
Später wurden wir von unserem Busfahrer eingesammelt und dann ging es auch schon wieder zurück nach Queenstown. Zuvor stoppten wie jedoch noch an der steilsten Straße der Welt, die eine maximale Steigung von 35 Grad hat.
Nachdem wir gerade einmal genug Zeit hatten, die Straße einmal runter und wieder hoch zu laufen, fuhren wir dann auch schon nach Queenstown. Unterwegs stoppten wir nur kurz an einer kleinen Raststätte.
Queenstown - Die Abenteuerstadt
Wenn man bereit ist relativ viel Geld auszugeben und den Kick nach Adrenalin sucht, dann ist man in Queenstown genau richtig. Von Bungeespringen, über Rafting bis hin zu Fallschirm springen, sollte also jeder das passende finden.
Aus einer recht spontanen Entscheidung heraus, habe ich mich für den "Canyon Swing" entschieden. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Bungeespringen und einer überdimensionalen Schaukel, die 200 Meter durch einen Canyon schwingt. Bevor es jedoch soweit ist, muss man noch 60 Meter freien Fall hinter sich bringen.
Nebenbei bemerkt: Während dieser wenigen, aber doch Adrenalin geladenen Sekunden, erreicht man eine Maximalgeschwindigkeit von ungefähr 150 km/h.
Und weil einmal springen langweilig gewesen wäre und der zweite Sprung eh kaum mehr gekostet hat, bin ich also zweimal in den Canyon "gefallen". Sicherlich könnte man mich jetzt für verrückt halten, allerdings hatte ich meinen Spaß und die wahren Verrückten sind die Einweiser, die schon mehrere hunderte Male gesprungen sind.
Leider hatte ich mir zu diesem Zeitpunkt meiner Reise auf der Südinsel eine Erkältung eingefangen, so dass ich mal abgesehen von ein paar kurzen Wanderungen nicht viel in Queenstown gemacht habe. Zugegebener Maßen hätte ich auch nicht viel mehr Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung gehabt, ohne mein Konto zu sehr zu belasten.
Bevor es am späten Vormittag wieder auf die Straßen Neuseelands ging, nutzte ich die Zeit, um noch ein wenig durch die Innenstadt Dunedins zu laufen. Mit circa 130.000 Einwohnern zählt die Stadt mehr oder weniger viele Menschen, trotzdem ist sie die zweitgrößte Stadt der Südinsel Neuseelands. Das Stadtbild Dunedins besticht mit vielen schönen und vor allem alten Häusern, die Dank zahlreicher Renovierungsarbeiten auch wieder in altem Glanz erstrahlen.
Später wurden wir von unserem Busfahrer eingesammelt und dann ging es auch schon wieder zurück nach Queenstown. Zuvor stoppten wie jedoch noch an der steilsten Straße der Welt, die eine maximale Steigung von 35 Grad hat.
Nachdem wir gerade einmal genug Zeit hatten, die Straße einmal runter und wieder hoch zu laufen, fuhren wir dann auch schon nach Queenstown. Unterwegs stoppten wir nur kurz an einer kleinen Raststätte.
Queenstown - Die Abenteuerstadt
Wenn man bereit ist relativ viel Geld auszugeben und den Kick nach Adrenalin sucht, dann ist man in Queenstown genau richtig. Von Bungeespringen, über Rafting bis hin zu Fallschirm springen, sollte also jeder das passende finden.
Aus einer recht spontanen Entscheidung heraus, habe ich mich für den "Canyon Swing" entschieden. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Bungeespringen und einer überdimensionalen Schaukel, die 200 Meter durch einen Canyon schwingt. Bevor es jedoch soweit ist, muss man noch 60 Meter freien Fall hinter sich bringen.
Nebenbei bemerkt: Während dieser wenigen, aber doch Adrenalin geladenen Sekunden, erreicht man eine Maximalgeschwindigkeit von ungefähr 150 km/h.
Und weil einmal springen langweilig gewesen wäre und der zweite Sprung eh kaum mehr gekostet hat, bin ich also zweimal in den Canyon "gefallen". Sicherlich könnte man mich jetzt für verrückt halten, allerdings hatte ich meinen Spaß und die wahren Verrückten sind die Einweiser, die schon mehrere hunderte Male gesprungen sind.
Leider hatte ich mir zu diesem Zeitpunkt meiner Reise auf der Südinsel eine Erkältung eingefangen, so dass ich mal abgesehen von ein paar kurzen Wanderungen nicht viel in Queenstown gemacht habe. Zugegebener Maßen hätte ich auch nicht viel mehr Möglichkeiten der Freizeitbeschäftigung gehabt, ohne mein Konto zu sehr zu belasten.
Dienstag, 30. Mai 2017
Auf der Südinsel - Tag 12 - Von Invercargill nach Dunedin (01.05.2017)
Bluff
Wieder einmal verließen wir unser Hostel pünktlich, denn auch heute sollte es viel zu sehen geben. Unser erster Stopp des Tages war Bluff. Bluff ist ein Stadtgebiet von Invercargill und markiert den südlichsten Punkt der Südinsel Neuseelands. Dort verbrachten wir jedoch nicht viel Zeit, denn Zeit hatten wir auch an diesem Tag mal wieder garnicht.
The Catlins
Kurz zur Erklärung: Auf unserem Weg von Invercargill nach Dunedin sind wir durch "The Catlins" gefahren. Dies ist ein sehr dünn-besiedeltes Gebiet auf der Grenze zwischen den Regionen "Otago" und "Southland". Durch die geographische Lage der "Catlins" gibt es extreme Wetterumschwünge, viel Wind und damit hohe Wellen, welche gerade Surfer anziehen.
McLean Falls
Auf unserem weiteren Weg stoppten wir mal wieder an einem Wasserfall. Diesen erreichten wir nach einem circa 20 minütigen "Marsch".
Cannibal Bay
Nachdem wir wieder einmal in unserem Bus saßen und eine Weile gefahren waren, fing unser Busfahrer an, von frei lebenden Robben Kolonien zu erzählen. Kurze Zeit später stoppten wir an einem Parkplatz und James, unser Busfahrer, führte uns einige Hundert Meter über einen Strand und dort trafen wir auf echte Robben.
Von klein bis groß lagen sie in der Sonne oder "spielten" miteinander.
Nugget Point
Der "Nugget Point" ist ein Kap an der Ostküste der Südinsel Neuseeland. Neben einem Leuchtturm findet man auch hier zahlreiche einheimische Tierarten wieder. Zudem konnten wir auch hier die wunderschöne Natur Neuseelands bestaunen.
Roaring Bay
Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Robben am Cannibals Bay unser Highlight des Tages, aber unser Busfahrer konnte dies noch einmal überbieten.
Nach nicht einmal 5 Minuten Fahrt, stoppten wir an einem kleinen Wanderweg, der uns zu einem Beobachtungspunkt oberhalb eines Strandes brachte. Wie wir später erfuhren, hatten wir Glück, denn diesen kleinen süßen Vogel bekommt man schließlich nicht alle Tage in freier Wildbahn zu Gesicht.
Leider sind meine Fotos nicht wirklich gut geworden, aber ich denke, dass man den Pinguin erkennen kann.
Roaring Bay war dann auch der letzte Stopp des Tages, bevor wir endlich in Dunedin ankamen.
Wieder einmal verließen wir unser Hostel pünktlich, denn auch heute sollte es viel zu sehen geben. Unser erster Stopp des Tages war Bluff. Bluff ist ein Stadtgebiet von Invercargill und markiert den südlichsten Punkt der Südinsel Neuseelands. Dort verbrachten wir jedoch nicht viel Zeit, denn Zeit hatten wir auch an diesem Tag mal wieder garnicht.
The Catlins
Kurz zur Erklärung: Auf unserem Weg von Invercargill nach Dunedin sind wir durch "The Catlins" gefahren. Dies ist ein sehr dünn-besiedeltes Gebiet auf der Grenze zwischen den Regionen "Otago" und "Southland". Durch die geographische Lage der "Catlins" gibt es extreme Wetterumschwünge, viel Wind und damit hohe Wellen, welche gerade Surfer anziehen.
McLean Falls
Auf unserem weiteren Weg stoppten wir mal wieder an einem Wasserfall. Diesen erreichten wir nach einem circa 20 minütigen "Marsch".
Cannibal Bay
Nachdem wir wieder einmal in unserem Bus saßen und eine Weile gefahren waren, fing unser Busfahrer an, von frei lebenden Robben Kolonien zu erzählen. Kurze Zeit später stoppten wir an einem Parkplatz und James, unser Busfahrer, führte uns einige Hundert Meter über einen Strand und dort trafen wir auf echte Robben.
Von klein bis groß lagen sie in der Sonne oder "spielten" miteinander.
Nugget Point
Der "Nugget Point" ist ein Kap an der Ostküste der Südinsel Neuseeland. Neben einem Leuchtturm findet man auch hier zahlreiche einheimische Tierarten wieder. Zudem konnten wir auch hier die wunderschöne Natur Neuseelands bestaunen.
Roaring Bay
Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Robben am Cannibals Bay unser Highlight des Tages, aber unser Busfahrer konnte dies noch einmal überbieten.
Nach nicht einmal 5 Minuten Fahrt, stoppten wir an einem kleinen Wanderweg, der uns zu einem Beobachtungspunkt oberhalb eines Strandes brachte. Wie wir später erfuhren, hatten wir Glück, denn diesen kleinen süßen Vogel bekommt man schließlich nicht alle Tage in freier Wildbahn zu Gesicht.
Leider sind meine Fotos nicht wirklich gut geworden, aber ich denke, dass man den Pinguin erkennen kann.
Roaring Bay war dann auch der letzte Stopp des Tages, bevor wir endlich in Dunedin ankamen.
Mittwoch, 24. Mai 2017
Auf der Südinsel - Tag 11 - Von Queenstown über Milford Sound nach Invercargill (30.04.2017)
Auf zu den Fjorden
Der Tag startete wieder einmal früh, denn es sollte viel zu sehen geben und rund 550km Fahrt lagen ja auch noch vor uns.
07:00 Uhr morgens war es natürlich noch dunkel und so konnten wir die ersten 2 Stunden im Bus noch einmal schlafen, bis wir unseren ersten Stopp machten. Neben der Raststätte gab es noch ein paar lustige Tiere zu sehen.
Der nächste Stopp waren die "Mirror Lakes". Die Seen sind für ihre Spiegelungen bekannt. Außerdem findet man hier viele einheimische Vögel, wie die Maori-Ente oder Augenbrauenente, wieder.
Auf unseren weiteren Fahrt zu den Fjorden haben wir noch einige Male kurz gehalten, allerdings gibt es dazu jetzt einfach mal nur Bilder.
Milford Sound
Der Fjord ist wohl einer der bekanntesten Attraktionen und gehört zu den Dingen, die man in Neuseeland einmal gesehen haben muss. Milford Sound erstreckt sich über 15 Kilometer und wurde während der Eiszeit durch Gletscherbewegungen geformt. An den Seiten des Fjordes ragen Felsen mit bis zu 1200 Metern in die Höhe.
Wenn es im Gebiet des Milford Sounds regnet, entstehen Dutzende Wasserfälle entlang der Felsen. Wenn man eine Bootsfahrt gebucht hat, kann man diese also bei jedem Wetter genießen.
Invercargill
Nachdem wir erfolgreich wieder an Land gekommen waren, ging es zurück in den Bus und dann hieß "Kilometer schrubben". Da der Großteil der Mitreisenden wieder zurück nach Queenstown fuhr, mussten wir den Bus wechseln, um nach Invercargill zu gelangen. Diesmal habe ich das Umsteigen auch mit Bravur gemeistert.
Invercargill beherbergt gut 50.000 Menschen und ist die westlichste und südlichste Stadt Neuseelands und damit auch die am südlichsten gelegene Stadt im Commonwealth of Nations. Da ich jedoch nur eine Nacht dort verbracht habe, mehr hätte sich vermutlich auch nicht gelohnt, gibt es an dieser Stelle nichts mehr zu schreiben.
Der Tag startete wieder einmal früh, denn es sollte viel zu sehen geben und rund 550km Fahrt lagen ja auch noch vor uns.
07:00 Uhr morgens war es natürlich noch dunkel und so konnten wir die ersten 2 Stunden im Bus noch einmal schlafen, bis wir unseren ersten Stopp machten. Neben der Raststätte gab es noch ein paar lustige Tiere zu sehen.
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| Alpakas |
Auf unseren weiteren Fahrt zu den Fjorden haben wir noch einige Male kurz gehalten, allerdings gibt es dazu jetzt einfach mal nur Bilder.
Der Fjord ist wohl einer der bekanntesten Attraktionen und gehört zu den Dingen, die man in Neuseeland einmal gesehen haben muss. Milford Sound erstreckt sich über 15 Kilometer und wurde während der Eiszeit durch Gletscherbewegungen geformt. An den Seiten des Fjordes ragen Felsen mit bis zu 1200 Metern in die Höhe.
Wenn es im Gebiet des Milford Sounds regnet, entstehen Dutzende Wasserfälle entlang der Felsen. Wenn man eine Bootsfahrt gebucht hat, kann man diese also bei jedem Wetter genießen.
Invercargill
Nachdem wir erfolgreich wieder an Land gekommen waren, ging es zurück in den Bus und dann hieß "Kilometer schrubben". Da der Großteil der Mitreisenden wieder zurück nach Queenstown fuhr, mussten wir den Bus wechseln, um nach Invercargill zu gelangen. Diesmal habe ich das Umsteigen auch mit Bravur gemeistert.
Invercargill beherbergt gut 50.000 Menschen und ist die westlichste und südlichste Stadt Neuseelands und damit auch die am südlichsten gelegene Stadt im Commonwealth of Nations. Da ich jedoch nur eine Nacht dort verbracht habe, mehr hätte sich vermutlich auch nicht gelohnt, gibt es an dieser Stelle nichts mehr zu schreiben.
Samstag, 20. Mai 2017
Auf der Südinsel - Tag 9 & 10 - Von Wanaka nach Queenstown (28. & 29.04.2017)
Wanaka
Mit circa 6500 Einwohnern gehört Wanaka eher zu den kleineren Städten Neuseelands. Viele Touristen findet man trotzdem und dies ist dem gleichnamigen See zu verdanken.
Lake Wanaka ist mit 192 Quadratkilometern das viertgrößte Gewässer Neuseelands und bietet einen wunderschönen Blick auf die umliegende Natur.
Ein weiterer Höhepunkt des Sees ist "Der Baum". Das Holzgewächs ist ein Magnet für Asiaten mit großen und teuren Kameras. Warum das so ist, würde ich auch gerne wissen, aber so richtig scheint das wohl keiner zu wissen.
Auf jeden Fall steht der Baum im Wasser wenn Flut ist und ansonsten kann es durchaus vorkommen, dass ein Hund sein...
Gut. Also halten wir fest, es gibt einen berühmten Baum in Wanaka der im gleichnamigen See steht und von Touristen umzingelt wird.
Wanaka entstand während des großen Goldrausches im 19. Jahrhundert. Die Förderung von Gold war ein Segen für die Region und prägte sie auch.
Lake Wanaka ist mit 192 Quadratkilometern das viertgrößte Gewässer Neuseelands und bietet einen wunderschönen Blick auf die umliegende Natur.
Ein weiterer Höhepunkt des Sees ist "Der Baum". Das Holzgewächs ist ein Magnet für Asiaten mit großen und teuren Kameras. Warum das so ist, würde ich auch gerne wissen, aber so richtig scheint das wohl keiner zu wissen.
Auf jeden Fall steht der Baum im Wasser wenn Flut ist und ansonsten kann es durchaus vorkommen, dass ein Hund sein...
Gut. Also halten wir fest, es gibt einen berühmten Baum in Wanaka der im gleichnamigen See steht und von Touristen umzingelt wird.
Wanaka entstand während des großen Goldrausches im 19. Jahrhundert. Die Förderung von Gold war ein Segen für die Region und prägte sie auch.
Cromwell - Zeit für frisches Obst
Auch Cromwell profitierte von Gold und den zuwandernden Menschen. Allerdings gab es irgendwann kaum noch Gold zu finden. Daraufhin geriet die Stadt in eine finanzielle Krise und suchte nach neuen Ideen, um wieder schwarze Zahlen zu schreiben.
Da die Region um Cromwell bekannt für seine Landwirtschaft ist, machte man sich das zu Nutze. Als die "Fruchtschale des Südens" wird Cromwell heute bezeichnet und ist berühmt für den Anbau von Obst und Wein. Auch wir stoppten an einer Farm, um Früchte verschiedenster Art zu kaufen, wenn wir denn wollten.
Da die Region um Cromwell bekannt für seine Landwirtschaft ist, machte man sich das zu Nutze. Als die "Fruchtschale des Südens" wird Cromwell heute bezeichnet und ist berühmt für den Anbau von Obst und Wein. Auch wir stoppten an einer Farm, um Früchte verschiedenster Art zu kaufen, wenn wir denn wollten.
Queenstown die Abenteuerstadt
Die gut 12.000 Einwohner Queenstowns verdienen ihr Geld hauptsächlich mit Touristen, teuren Getränken und waghalsigen Attraktionen. Mal abgesehen von ein paar hübschen Wanderwegen, kann man in Queenstown auch nicht viel mehr machen. Für den schmalen Geldbeutel ist es also nichts. Dennoch ist Queenstown gut besucht mit Reisenden aus aller Welt. Da ich aber in einem der nächsten Einträge mehr über Queenstown zu berichten habe, soll es das an dieser Stelle auch erst einmal gewesen sein.
Die gut 12.000 Einwohner Queenstowns verdienen ihr Geld hauptsächlich mit Touristen, teuren Getränken und waghalsigen Attraktionen. Mal abgesehen von ein paar hübschen Wanderwegen, kann man in Queenstown auch nicht viel mehr machen. Für den schmalen Geldbeutel ist es also nichts. Dennoch ist Queenstown gut besucht mit Reisenden aus aller Welt. Da ich aber in einem der nächsten Einträge mehr über Queenstown zu berichten habe, soll es das an dieser Stelle auch erst einmal gewesen sein.
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